Peter Mieg, Komponist, Maler, Literat 1906-1990

Fritz Hauser

stilllifes

Schlagzeugmusik zu Aquarellmalerei von Peter Mieg

Anlässlich des 100. Geburtstages, kreierte der Basler Perkussionist Fritz Hauser unter dem Namen "stilllifes" eine halbstündige Hommage an Peter Mieg, welche damals im Alten Gemeindesaal Lenzburg uraufgeführt wurde. Die Suite, im Dialog mit Licht- und Diaprojektionen von Miegs Aquarellen (Licht: Brigitte Dubach, Projektionen: Boa Baumann), erwies sich als subtile, berührende Annäherung an Mensch und Persönlichkeit.

Die Produktion gehört zum Repertoire von Fritz Hauser. Infos unter www.fritzhauser.ch.

 

 

Meine erste Begegnung mit dem Werk des Künstlers Peter Mieg (1906 – 1990) fand in Form eines Besuchs seines ehemaligen Wohnhauses in Lenzburg, einige Jahre nach seinem Tod statt. Ich war unmittelbar berührt durch die Atmosphäre seiner sehr persönlich gestalteten Lebensumgebung und fasziniert von der scheinbar zeitlosen, liebevollen Verästelung seiner Aktivitäten in verschiedene Bereiche der Kunst. Insbesondere seine Malerei, der er als 'Nebenschauplatz' seiner Tätigkeit als Komponist die Abendstunden widmete, sprach mich mit ihrer Frische, Direktheit und lustvollen Ehrlichkeit an. Als mich viele Jahre später Boa Baumann, Präsident der Peter-Mieg-Stiftung darauf ansprach, eventuell eine künstlerische Auseinandersetzung mit Leben und Werk von Peter Mieg zu gestalten, habe ich sofort zugesagt.

Die Liveversion von stilllifes wurde in Zusammenarbeit mit Brigitte Dubach (Licht) und Boa Baumann (Projektionen) gestaltet. Die Aquarelle von Peter Mieg in Kombination mit Brigitte Dubachs Lichtstimmungen geben der Inszenierung eine poetische Kraft und verbinden Musik und Raum.

Fritz Hauser, Oktober 2008